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Was interessiert mich der Rattenschwanz….

Oktober 20, 2007 · 1 Kommentar

Hauptsache, die Kleine zieht was Anständiges an .


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Es gibt ja diese Theorie mit dem „long tail“. Wer es noch nicht kennt, liest diesen Artikel und/oder klickt die Links, wie immer halt. „The Return of the Ladenhüter“ kann man die Theorie auch nennen, denn früher als es in der Wirtschaft noch spröde ums reine Geldverdienen ging, wurde mit 20% der Produkte 80% des Umsatzes gemacht. Der Rest fand nicht den Weg zu genau dem User aka Konsumenten aka Käufer, der bereit war für diesen Unsinn Geld auszugeben.

Aber heute findet jeder Unsinn seinen Dackel, und manch sinnige Sache, um die einfach nicht so ein Geschrei gemacht wurde, verkauft sich auch gut. Erkannt hat den long tail Chris Anderson, seines Zeichens Chefideologeredakteur palmashirt boyvon unser allen liebstes Geek-Blättchen Wired. In D-Land früh geschrieben drüber haben Holm Friebe und Katrin Passig. Und der Blog von Chris beobachtet bis heute, wer sich am Rattenschwanz labt.

Im Prinzip lässt sich auch dein selbstgestrickter Pulli verkaufen, nämlich hier. Tom Solo hatte aber einfach ein so cooles Foto geschossen, als er 2005 nahe des Autobahnbaus (böse, böse) in der Nähe des Flughafens von Palma ein Shooting hatte. Das Foto hat ihn nicht mehr losgelassen, und weil Postkarten irgendwann piefig werden, kam er auf die Idee mit dem T-Shirt. Ich find’s einfach nur abgefahren Blau.

Kurz bedeutet das: Fuck the mainsteam, wir machen das was uns gefällt und verkaufen es dann auch tatsächlich noch. Soweit die Theorie. In der Praxis heißt es dann doch ein wenig Werbung machen. Selbst die kleinste Nische muss ja erstmal gefunden werden und dann ist es gut wenn man entweder ganz große Schilder aufstellt oder einfach allen Freunden sagt. Die sollen’s weiter erzählen. Und weil Tom Solo so ein einsA Nischenprodukt für „Style-Freunde der Nacht, die auf Palma de Mallorca abfahren“ produziert hat, mach’ ich das auch. Hiermit, für alle geilen Nischensäue.

T-Shirts waren ja eine der Sachen, mit denen man in Nischenmärkten Geld verdienen konnte, bevor es die digitale Befreiung der Produzenten, der Vertriebswege, des Konsumenten, ja des ganzen Menschen gab. Jeder konnte zum T-Shirt-Printladen gehen und seinen Unsinn für okay-Geld auf die meist baumwollene Oberkörper-Abdeckung drucken lassen. palmashirt girlDas machen die Ghetto-Touristen, die wir hier auf der Insel zum Glück immer seltener ertragen müssen dann so oder so. Heute noch.

Nur heute bestellen sie bei Spreadshirt, das long tail-Beispiel in D-Land, dass auch dem Bundeswirtschaftsministerium einfällt, wenn es an die Zukunft denkt. Aber es gibt noch jede Menge andere verrückte Ideen, das Ding mit den T-Shirts auf die Spitze zu treiben. Hauptsache die digitalen Ursprünge werden nicht vergessen. Und die Erdbeere darf auch nicht zu kurz kommen. Und Tom mit seinem Palmashirt – deswegen auch der Link doppelt und ausnahmsweise mal ausgeschrieben www.palmashirt.com – Und die Email ist info@tomsolo.com

So das reicht. Ihr müsst ne Bestell-Email schreiben und ich hab wahrscheinlich auch gerade zu tun.

Kategorien: FlipFlop (Strandleben) · Wwwerbung
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